Ulrich Woelk, Der Sommer meiner Mutter

Der elfjährige Tobias fiebert nicht nur mit seinem Vater sondern in wechselnden Grill-Runden mit Onkel und/oder neuen Nachbarn der Apollo-Weltraummission entgegen. Es ist 1969 und Tobias weiß noch nicht, dass dieser Sommer alles verändern wird. Denn dass seine Welt konservativ ist beginnt Tobias erst zu begreifen, als nebenan neue Nachbarn einziehe. Kommunisten! Der Vater ist Unidozent und im Volvo unterwegs, die Mutter in Jeans und Batikbluse berufstätig! Und die dreizehnjährige Tochter Rosa bringt Tobias nicht nur Popmusik und Literatur nahe sondern auch Berührungen und Gefühle, die fast so spannend sind wie die Raumfahrt. Mir hat der Roman die Faszination für die Mondlandung gezeigt, ich fühlte mich an public viewing erinnert bei den geschilderten Fernsehabenden! *hihi* Und gleichzeitig ist es ein toller atmosphärischer und herzzerreißender Roman. Mit einem tragischen Ende, und das wird sofort am Anfang erzählt. Toller Autor, ich muss mehr von Ulrich Woelk lesen! (Moni)

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